Laufende Promotionsprojekte
Felicitas Otte: Referentielle Ausdrücke in der DGS
Felicitas Otte betrachtet referentielle Ausdrücke der DGS in zwei verschiedenen Textgattungen der Korpusdaten: Erzählungen und freie Konversationen. Ihr Ziel ist die Erstellung einer Accessibility Hierarchy (Abrufbarkeitshierarchie) nach Ariel’s Accessibility Theory (1991, 2001). In der Dissertation werden Referenzketten und die Verwendung der einzelnen modalitätsspezifischen und modalitätsunabhängigen Ausdrücke in Bezug auf die Abrufbarkeit ihrer Referenten analysiert.
Maria Kopf: Namengebärden in der Deutschen Gebärdensprache (DGS)
Maria Kopf erforscht die Struktur und Etymologie von Namengebärden in der DGS. Anhand von Daten aus dem DGS-Korpus und neu gesammelten Daten entstehen Taxonomien für Namen von Personen (Anthroponyme) und Orten (Toponyme). Zusätzlich erstellt sie einen breiten Literaturüberblick über die Erforschung und Dokumentation von Namengebärden weltweit.
Sabrina Wähl: Lexikalisierung von Constructed Action in der DGS
Sabrina Wähl blickt in ihrer Untersuchung aus einer lexikographischen Perspektive auf das Phänomen Constructed Action (CA). Sie analysiert bestimmte wiederkehrende Fälle von CA, um herauszufinden, inwieweit sich Form - manuell sowie non-manuell - und Bedeutung bei verschiedenen Gebärdenden ähneln. Damit berührt sie die Frage, ob bestimmte Verwendungen von CA lexikalisiert werden können oder nicht, und leistet somit einen Beitrag zur Debatte über den grammatischen Status von CA auf dem Kontinuum von telling und showing.