Über „MEINE DGS“

Das DGS-Korpus-Projekt wird durchgeführt im Auftrag der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Es hat u.a. zum Ziel, ein DGS-Korpus zu erstellen, d.h. eine Sammlung von DGS-Texten, die möglichst viele Varianten und Stile der DGS dokumentiert. Dazu sind wir zwischen Januar 2010 und März 2012 durch ganz Deutschland gefahren und haben 330 Personen beim Gebärden gefilmt. Es haben sich immer zwei Personen unterhalten, sie haben diskutiert und erzählt. Das Ergebnis ist eine bunte Mischung von DGS-Filmen zu vielen verschiedenen Themen, von Personen unterschiedlichen Alters aus 13 verschiedenen Regionen in Deutschland. Einen Teil dieser Filme stellen wir hier zur Verfügung. Allerdings ist unsere Arbeit mit diesen Filmen noch nicht abgeschlossen. Es werden immer wieder neue Filme auf dieser Seite zur Verfügung gestellt und schon veröffentlichte Filme überarbeitet. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen! Anregungen und Kritik nehmen wir gerne entgegen (info (at) dgs-korpus.de).

Die Filme stellen einen Querschnitt aus dem gesamten Material des DGS-Korpus dar. Dabei haben wir vor allem Filme ausgewählt, in denen Gehörlose ihre Erfahrungen und Erlebnisse austauschen, diskutieren oder sich spontan unterhalten. Sie zeigen viele verschiedene Aspekte der Gehörlosenkultur und Gebärdensprachgemeinschaft.

Wir danken allen unseren Informanten, dass sie sich so viel Zeit genommen und aus ihrem Leben berichtet haben und diese Filme öffentlich gezeigt werden dürfen. Es ist verständlich, dass wir Stellen, die zu persönlich sind, nicht zeigen. An diesen Stellen ist der Film dann für eine kurze Zeit schwarz.

Auch wenn von anderen Personen erzählt wird, haben wir diese Namen normalerweise unkenntlich gemacht. Den Namen kann man nur sehen, wenn über eine Person berichtet wird, die eine Funktion innerhalb einer Institution innehat und positiv über sie erzählt wird oder wenn eine Person in der Gehörlosenwelt allgemein bekannt ist.

Und nun: Viel Spaß beim Stöbern!

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Wir danken allen an den Übersetzungen Beteiligten:

Hanna Birk, Jenny Brunsmann, Mirja Bürger, Friederike Dill, Tom Exner, Aline Georg, Claudia Hempel, Johanna Hering, Christina Janacek, Nele Kerll, Claudia Macht, Anna-Maria Meyer, Florentina Nebe, Jessica Neumann, Tanja Plankensteiner, Fabian Rombach, Holger Ruppert, Uta Salden, Anne-Sophie Schult, Marlene Schulz, Julia Siepe, Mechtild Steuernagel, Anke Tscheulin, Meike Vaupel, Gebärdenwerk GmbH, Manos GbR, Skarabee u.a.

Diese Publikation wurde im Rahmen der gemeinsamen Forschungsförderung von Bund und Ländern im Akademienprogramm mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Freien und Hansestadt Hamburg erarbeitet. Koordiniert wird das Akademienprogramm von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften.