TERMINE

Schnupperstudium mit individueller Beratungsmöglichkeit

Wann? 14./15. November 2011
Wo? Universität Hamburg
Was? Diese Veranstaltung richtet sich in erster Linie an AbiturientInnen und Studierende: Ihr habt viele Fragen, wisst aber nicht, wem ihr sie stellen sollt? Dann seid ihr im November 2011 in Hamburg richtig! Hier veranstalten die BHSA e. V. und die Servicestelle STUGHS das Einführungsseminar und das Schnupperstudium. Während die BHSA e. V. ein Selbsthilfeverein ist, welcher sich seit 20 Jahren für Studierende und Absolventen stark macht und politisch schon viel bewegt hat, ist die Servicestelle STUGHS ein Studiendienst, der auf Initiative der interessengemeinschaft der Deaf studentInnen (iDeas) ins Leben gerufen wurde. Alle drei haben es sich zur Aufgabe gemacht, Studieninteressierte und Studierende auf ihrem Weg durch die Hochschule zu begleiten. Das Seminar bietet euch eine großartige Chance, viele Informationen zu erhalten und andere gehörlose und hörbehinderte Studieninteressierte bzw. Studierende kennen zu lernen. In unserem Programm legen wir grossen Wert auf Abwechslung.
Wir werden euch in die Grundlagen des Studienalltags einführen, euch aber auch viel Raum geben für den Austausch eigener Erfahrungen und das Stellen eigene Fragen.
Außerdem habt ihr die Möglichkeit, im Rahmen der Unitage der Universität Hamburg 2011 einen Einblick in den richtigen Studienalltag von gehörlosen und schwerhörigen Studierenden zu bekommen. Ihr könnt Seminare und Vorlesungen besuchen und sehen, wie Studentinnen und Studenten mit GebärdensprachdolmetscherInnen, SchriftmittlerInnen, Höranlagen und anderen Studienhilfen studieren und wie sie ihren Studienalltag gestalten.
Dazu gibt es während der Unitage 2011 verschiedene Veranstaltungen zum Thema Studium und zahlreiche Informationsmöglichkeiten.
Wenn ihr Interesse und noch Fragen habt, könnt ihr euch zusätzlich bei uns am 14. und 15. November auch ganz individuell beraten lassen! Wir nehmen uns Zeit für euch und beraten euch zu eurem Studienwunsch in Bezug auf Bewerbungsformalitäten (Härtefall etc.) und Eingliederungshilfen an der Universität Hamburg.
Neben den ganzen Informationen bleibt außerdem noch Zeit für das Freizeitprogramm, bei dem ihr die wunderschöne Stadt Hamburg und den Campus der Universität Hamburg kennenlernen könnt. Außerdem bieten wir euch die Möglichkeit, verschiedene gehörlose und schwerhörige Studierende von
iDeas zu treffen und euch mit ihnen auszutauschen.
Euren Kommunikationsbedürfnissen passen wir uns mit Unterstützung von GebärdensprachdolmetscherInnen, SchriftdolmetscherInnen und Höranlagen voll und ganz an.

Kontakt? http://www.bhsa.de/ueber-uns/taetigkeiten/bhsaveranstaltungen/bhsa-seminare/bhsa-einfuhrungsseminar-in-hamburg/

DFGS-Jahrestagung 2011

Wann? 18.–19. November 2011
Wo? Bramsche bei Osnabrück
Kontakt? http://www.dfgs.org/jahrestagung.htm

Accessibility Reaching Everywhere – AEGIS Workshop and International
Conference

Wann? 28.–30. November 2011
Wo? Brüssel, Belgien
Was? AEGIS project organises its final Workshop and 2nd International Conference entitled “Accessibility Reaching Everywhere” on 28–30 November 2011 in Brussels, bringing together both end-users (people with disabilities) as well as platform and application accessibility developers, representative organisations, the Assistive Technology industry, and policy makers. Since 2008, the AEGIS consortium (comprising companies such as Vodafone Foundation, Research in Motion, Oracle, and research groups from Cambridge University and Katholieke Universiteit Leuven, etc.) has been developing an Open Accessibility Framework – comprising open accessibility interfaces, user interface components, developer tools, end-user applications and prototype accessibility solutions for desktops, rich Internet applications and mobile devices.
The workshop on 28 November will focus on the realisations of the AEGIS (Open Accessibility Everywhere: Groundwork, Infrastructure, Standards) project and provide attendees the opportunity to try out all outcomes of the project.
The demonstrated products offer barrier-free access to desktop, mobile and web applications, are open source based and will be freely available.
The conference on 29–30 November will gather a wide array of experts and users in the area of Assistive Technology to discuss scientific and policy developments in accessible technology; showcase relevant projects and initiatives in the area of assistive technology.
The event is free of charge, and registration is open for everyone, but space is limited. For that reason, registrations will remain pending until you receive a confirmation.
Both events take place at the Diamant Conference and Business Centre, Boulevard A. Reyerslaan 80, 1030 Brussels.
This event comes ahead of the European Day of People with Disabilities that is marked by the European Commission via a policy conference (1–2 December 2011), in close cooperation with the European Disability Forum (EDF).
Kontakt? http://www.epr.eu/aegis/

18. Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser e.V.

Wann? 2. Dezember 2011, 18.00 Uhr
Wo? Anna-Siemsen-Hörsaal (Universität Hamburg, Erziehungswissenschaften, Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg)
Was? Vorgesehen sind folgende Tagesordnungspunkte:
  1. Begrüßung
  2. Verabschiedung der Tagesordnung
  3. Rechenschaftsbericht (Oktober 2009 bis November 2011)
  4. Haushaltsbericht 2009 und 2010
  5. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstands
  6. Wahl der/des Vorsitzenden und des Vorstands
  7. Wahl zweier Kassenprüfer/innen
  8. Sonstiges

Hierzu sind alle Mitglieder der GGKG e.V. herzlich eingeladen.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung veranstaltet die GGKG e. V.
in Kooperation mit dem Institut für Deutsche Gebärdensprache eine Podiumsdiskussion zum Thema Hochschule „all inclusive“ – aber wie?
Kontakt? ggkg@sign-lang.uni-hamburg.de


Podiumsdiskussion: Hochschule „all inclusive“ – aber wie?

Wann? 2. Dezember 2011, 19.30 Uhr
Wo? Anna-Siemsen-Hörsaal (Universität Hamburg, Erziehungswissenschaften, Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg)
Was? Im Anschluss an die diesjährige Mitgliederversammlung (s. o.) veranstaltet die Gesellschaft für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser (GGKG) e. V. in Kooperation mit dem Institut für Deutsche Gebärdensprache (Universität Hamburg) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Hochschule ‚all inclusive‘ – aber wie?“
Seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 sind auch hierzulande unterschiedliche Positionen dazu entwickelt worden, wie eine inklusive Hochschule aussehen soll. Im Rahmen der Podiumsdiskussion sollen unterschiedliche Konzepte vorgestellt und gegeneinander abgewogen werden.
Als Podiumsgäste haben zugesagt:
Dr. Ingo Barth (Berlin; Leiter der Interessengemeinschaft European
DeafUniversity);
Lutz Pepping (Hamburg; Lehramtsstudent);
AshaRajashekhar (Referendarin an der Abteilung II des Bildungszentrums
Hören und Kommunikation Hamburg);
Ines Helke (Hamburg; Vorsitzende der Schwerhörigenjugend).
Moderiert wird die Veranstaltung von Klaudia Grothe (Projekt Gateway; RWTH Aachen); sie wird auch zu Beginn ein Impulsreferat halten.
Der Eintritt ist kostenlos, die Veranstaltung wird in DGS und Deutsch gedolmetscht. SchriftmittlerInnen sind ebenfalls bestellt.
Kontakt? ggkg@sign-lang.uni-hamburg.de

Sign language workshop at the Annual Meeting of the German Linguistics Society (DGfS): „Experimental studies in sign language research“

Wann? 07.–09. März 2012
Wo? Frankfurt a.M.
Was? Neuro- and psycholinguistic sign language research has proven beyond doubt that the cognitive processing, acquisition and production of sign languages equals that of spoken languages. Results such as the left-hemispheric activation of the signing brain or findings from studies on temporal processing have shown that sign languages are natural languages on a par with spoken languages. There is a variety of recent experimental studies on sign languages that address specific empirical and theoretical questions concerning the acquisition, production and processing of signed information from phonology up to complex sentences and semantics. On the one hand, these studies investigate more specific aspects of the complex language systems of sign languages and a) confirm that the cognitive foundations of language is independent of modality, but b) also show that there are certain modality specific aspects that need to be addressed in more detail. On the other hand, many studies also investigate different groups of signers (early signers, late signers, codas, L2 learners). The issues of deafness, language acquisition, and bilingualism have an important impact on psycho- and neurolinguistics and place interesting challenges on methodological approaches.
Experimental settings using methods such as EEG, fMRI, and eye tracking among others provide tools to systematically test specific linguistic phenomena and theories. The methodo-logical challenges imposed on such experimental studies in the visual-manual modality are of particular interest and may also lead to new developments and interesting consequences for experimental spoken language research. The aim of this workshop is to bring together experts and younger researchers working in the field of experimental sign language linguistics. Some of the most challenging issues arising in this newly established field will be discussed. We thereby intend to crosslink different experimental results and contribute to more standardized methodo-logical approaches in sign language research.

Orga-Team? Barbara Hänel-Faulhaber, University of Hamburg; Annika Herrmann, University of Göttingen
Kontakt? annika.herrmann@phil.uni-goettingen.de

ZeDiS-Tagung: „UniVision2020 – Ein Lehrhaus für Alle!“

Wann? 29./30. März 2012
Wo? Hamburg
Was? Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie eine Hochschule gestaltet sein soll, in der Barrierefreiheit, Teilhabe, Vielfalt und Gleichstellung zusammenkommen. Die Tagung wendet sich vor allem der Bedeutung der Teilhabe von behinderten Menschen an Planung und Entwicklung einer barrierefreien Hochschule zu. Im Rahmen der Tagung wird diskutiert, welche Ansprüche ein „Lehrhaus für alle!“ unter den Gesichtspunkten „Diversity“, „Intersektionalität“, „Gender und Disability Mainstreaming“ erfüllen muss

Kontakt? http://www.zedis.uni-hamburg.de/?p=4103

12. Fachtagung der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft LEBEN AUF DEM TRAPEZ

Wann? 18.–20. April 2012
Wo? Haus Hainstein in Eisenach
Kontakt? http://www.leben-auf-dem-trapez.de/3-0-home.html

1st International Congress on Family-Centred Early Intervention for Children who are Deaf or Hard of Hearing

Wann? 30. Mai bis 01. Juni 2012
Wo? Bad Ischl, Österreich
Was? This Congress aims to bring together professionals involved in early family-centred intervention, researchers and parents. It will present evidence-based family-centred approaches in early intervention from multidiscliplinary professional and parent perspectives to improve national early intervention programs for children with hearing loss.

Kontakt? http://www.fcei2012.org/en/

8th Deaf History International Conference

Wann? 24.–29. Juli 2012
Wo? Toronto, Kanada
Was? „Telling Deaf Lives: Biographies & Autobiographies“ – „On behalf of the Planning and Organizing Committees, it is our pleasure to extend a cordial invitation to you to attend the 8th Deaf History International Conference being held on Canadian soil for the first time since this triennial event began in 1991. It will take place at the Westin Harbour Castle, a landmark waterfront hotel located in vibrant downtown Toronto, the provincial capital of Ontario, from July 24 to 29, 2012. The Gala Dinner and Entertainment will be held in the Imperial Room at Fairmont Royal York, a large and historic downtown hotel. This conference will be hosted by the Canadian Cultural Society of the Deaf.“
Kontakt? http://www.dhiconference2012.ca/english/home.html

5. Deutsche Kulturtage der Gehörlosen

Wann? 20.–22. September 2012
Wo? Erfurt
Was? Das Motto für die 5. Kulturtage lautet EINE KULTUR MEHR: GEBÄRDENSPRACHE. Damit soll ein Zeichen gesetzt werden, dass die Kultur der Gehörlosen nicht nur vielfältig, sondern auch durch die Gebärdensprache geprägt ist. Diese Sprache steht für Bildung und Identität mitten in der Vielfalt an Kulturen in Deutschland.

Kontakt? http://www.gehoerlosen-kulturtage.de/