DZ 94 / Juli 2013
Erscheint am 09.07.2014
VORWEG
Karin Wempe

Der DGB ‚rief‘ – und viele, viele kamen (S. 171)

GESCHICHTE
Agnes Villwock Die historische Sicht kirchlicher Vertreter auf Gehörlosigkeit und Gebärdensprache: „Christliche Nächstenliebe“ oder „Verdammung aus der Gemeinschaft“? (S. 176)
LEUTE (INTERVIEWS UND REPORTAGEN)
Tom Humphries, Carol
Padden, Thomas
Geißler & Sabine Fries
„Wir sind nicht unterzukriegen!“ (S. 188)
POLITIK
Gebärdensprache macht stark! Aktionstag 14. Juni 2013 – Eine Fotostrecke von Jens Heßmann (S. 202)
LEBENSDINGE
Laura Avemarie &
Manfred Hintermair
Zur Persönlichkeitsentwicklung von hörenden Kindern gehörloser Eltern (CODAs) (S. 206)
Gerhild Klein
Selbst gewählte Bilingualität? Laut- und Gebärdensprachnutzung bei Cochlea-Implantat-TrägerInnen (S. 212)
Katherine Rogers &
Alys M. Young
Gehörlose Rollenvorbilder: Die Erfahrungen Gehörloser bei der Arbeit mit Familien sowie gehörlosen Kindern und Jugendlichen (S. 224)
KULTUR
Gunda Schröder
Gebärden – Musik (S. 236)
DEAF STUDIES & DISABILITY STUDIES
Mark Zaurov
Taube Juden als transnationale „hybrid imagined community“ – Ein Forschungsgegenstand im Spannungsfeld von Deaf Histor (S. 62)
ERZIEHUNG & BILDUNG
Julia Wernicke
Musik in der Gehörlosenpädagogik – Untersuchung der pädagogischen Anwendungsbereiche von Musik unter Berücksichtigung der Gehörlosenperspektive (S. 256)
Angela Klumper
Dazugehören? Erfahrungen gehörloser/hörbehinderter Schulabsolvent/innen aus integrativen Settings höherer Schulen in Bezug auf ihre soziale Integration in der Klassengemeinschaft (S. 266)
Alejandro Oviedo &
Stefanie Fieber-
Grandits

Das EU-Projekt signlanguage@school – Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und Unterrichtskonzepten für die bilinguale Förderung hörgeschädigter Kinder (S. 276)
LEHREN & LERNEN
Frauke Lorbach &
Florian Kramer
Von der Gebärde zur Schrift – Ein gebärdensprach-orientierter Ansatz bei der Vermittlung von Schriftsprachkompetenz für Gehörlose via eLearning auf www.vibelle.de (S. 280)
LINGUISTIK
Katharina Adlassnig „Wie hatte ich es nur so lange aushalten können?“ – Teil 1: Auswirkungen eines späten Gebärdenspracherwerbs auf die Identitätsentwicklung und die Ausbildung sozialer Kompetenzen und kognitiver Fertigkeiten (S. 286)
Maria Knoth &
Rachel Rosenstock
Funktionen von Tokens in Deutscher Gebärdensprache (S. 296)
DOLMETSCHEN
Tobias Haug &
Mireille
Audeoud
„Directionality Effect“ beim Gebärdensprachdolmetschen – Welche Dolmetschrichtung präferieren Gebärdensprachdolmetscher in der Schweiz? – Teil 2 (S. 306)
SCHAUPLÄTZE
Josefina Safar
Eine Reise zur SIGN6-Konferenz in Goa, Indien – 05.–09. Februar 2013 (S. 318)
Vera Kolbe &
Ada Jaobsen
Bodenseeländertagung 2013 im Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen (S. 324)
Patty Shores, Julia
Martens-Wagner &
Simon Kollien
Zwei Veranstaltungen im Rahmen des PRO-Sign-Projektes in Graz, Österreich (S. 330)
Tamara Schmidt vom
Hofe

Ein kunterbunter Familienverband feiert – und organisiert sich neu (S. 334)
REZENSIONEN
Iris Groschek Ylva Söderfeldt: „From Pathology to Public Sphere. The German Deaf Movement 1848–1914“ (S. 340)