MA (c) Gebärdensprachgemeinschaften / Seminar II
Dipl. (e) Gebärdensprachgemeinschaften / Seminar II
Renate Fischer
Zum Ablauf:
Die Einarbeitungsphase beschäftigt sich zunächst, unabhängig
von Epée, Sicard und Bébian, mit historischen Gebärdendarstellungen.
Ziel hierbei ist es, sich an einen heute doch recht fremd anmutenden Umgang
damit zu gewöhnen und Fragestellungen für die Bearbeitung der
Werke (in Auszügen) der drei großen französischen Gehörlosenpädagogen
zu entwickeln. Vor dem Hintergund dieser Auseinandersetzung mit alten Gebärden
soll dann die Arbeit mit den theoretisch orientierten Texten von Epée,
Sicard und Bébian aufgenommen werden. Es handelt sich dabei um den
Versuch, sich in gebärdenbezogene Konzepte vor dem Hintergrund einer
bestimmten geistesgeschichtlichen Diskussion einzuarbeiten (insbesondere:
was gilt als "Gebärde"?), diese zu reflektieren als solche sowie hinsichtlich
ihrer möglichen Relevanz für "uns heutzutage".
Voraussetzung für die Teilnahme ist die erfolgreiche Teilnahme an einem Seminar Ia und einem Seminar Ib im Bereich Kulturwissenschaft.
Ich bescheinige die erfolgreiche Teilnahme, wenn neben regelmäßiger
aktiver Teilnahme eine schriftliche Hausarbeit zu einer Seminar-Teilthematik
vorliegt, welche mindestens die Beurteilung "ausreichend" erhält.
? Die Anforderungen an eine Seminar II-Leistung im Rahmen der B.A.-Prüfung
entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt des Fachbereichs.