MA
Dipl. (e) Rhetorik / Seminar II / Übung
Thomas Zander
Das Seminar soll den Studierenden die Möglichkeit geben,
sich mit der DGS in bezug auf ein Sprachgefühl auseinanderzusetzen.
"Das über allen anderen Erwägungen stehende Ziel, das er
(der Dolmetschende T.Z.) verfolgt besteht darin, den Zuhörer durch
seine Redekunst zu "bewegen", ihn durch den Zauber seiner Worte zu rühren,
mit der in der lebendigen Rede so wichtigen magischen Wirkung der Klangfülle
zu spielen", (Seleskovitch, 1988). Dies wird jedoch kein Theorieseminar,
denn für einen Gebärdensprachdolmetscher bedeutet dies, daß
es dem Dolmetscher gelingen muß, den Gehörlosen in seiner Sprache
zu fesseln une eine adäquate Übersetzung zu liefern. Innerhalb
des Dolmetschprozesses ist der Dolmetscher darum bemüht auch Stilnuancen
getreu der Situation wiederzugeben.Wie sieht aber "Rhetorik" also eine
stigerechte Übersetzung in der DGS aus? Warum und vor allem wie schaffen
es Dolmetscher, den Gehörlosen durch lebendiges Gebärden zu "bewegen"?
Mit dieser Frage geht auch das Sprachgefühl einher, welches für
Dolmetschende unabdingbar ist. Wie schafft man es "so wie die Gehörlosen"
zu gebärden innerhalb einer Übersetzung? Welche mimischen, gestischen
nd körperlichen Mittel kann man einsetzen?
Teilnahmevoraussetzung o. -beschränkung:
Das Seminar richtet sich an Studierende im Hauptstudium. Da das Seminar
ein Sprachpraktisches ist, ist eine Anmeldung bei Frau Zimmermann, Ro 45,
Raum 105 entscheidend für die Teilnahme, derzeitige Verfügbarkeit
15 Plätze. Bitte tragen Sie sich verbindlich in die TN-Liste des Seminars
ein.
Scheinvergabe:
Neben einer regelmäßigen Teilnahme ist die Teilnahme an
einem Abschlußtest (Bewertung mindestens ausreichend) erforderlich.