07.085

Gabriele Reinitzer

BA --
Magister --
Dipl. (h) Berufspraxis / Berufspraktische Übung

Entspannungstechniken

07.084 (Gruppe I) 2 std.
Ort Rothenbaumchaussee 45, Weißer Saal
Zeit Fr 10-12

07.085 (Gruppe II) 2 std.
Ort Rothenbaumchaussee 45, Weißer Saal
Zeit Fr 8-10

Zum Seminarinhalt:
Ziel der Veranstaltung ist es, angehende GebärdensprachdolmetscherInnen in möglichst effektive Bewegabläufe einzuüben, vor berufsbedingten Schäden des Bewegungsapparates (Knochen, Gelenke, Nerven, Muskel) zu bewahren bzw. schon eingetretene Schädigung zu erkennen und (nach ärztlicher Diagnose) auf Möglichkeiten der Therapie zu verweisen. Die durch die hohen körperlichen und psychischen Belastungen beim Ge-bärdensprachdolmetschen entstehenden Verspannungen und Fehlhaltungen können Ausgangspunkt von Er-krankungen sein, die starke Schmerzen verursachen und die durch präventive Maßnahmen vermieden werden sol-len.
Der Schwerpunkt der Übung liegt nicht auf einer verbalen und theoriezentrierten Darstellung vieler möglicher und unterschiedlicher Entspannungstechniken, sondern in der die Psyche berücksichtigenden und physiolo-gisch/anatomisch begründeten Einübung von möglichst effektiven und „richtigen“ Bewegungsabläufen sowie von Möglichkeiten, Fehlhaltungen zu korrigieren, aus Überbeanspruchungen und „Anspannungen“ (Stress) wieder herauszufinden: sich (auch kurzfristig) zu entspannen.

Ausgangs- und Zielpunkt ist der Vorgang und Bewegungsablauf des Dolmetschens (im Sitzen, im Stehen, aktiv oder nur zuhörend/sehend, in der Einzelkommunikation, im „Hörsaal, am Bildschirm etc); Aufmerksamkeit wird aber auch gelenkt auf die Vorbereitung auf diese Tätigkeit (Schlafhaltungen, Morgengymnastik, Klei-dung/Schuhe, Ernährung, unterstützende Geräte wie Sitzkissen etc,. Atemtechniken), auf die Möglichkeit der Entspannung im „Dolmetschpausen“ (die nicht nur in der kleinen Zigarette liegen..) und auf die geis-tig/körperliche Nachbereitung der Dolmetscharbeit (bis hin zu heißen Rollen, Bädern etc.). Von den Studierenden wird erbeten, dass sie körperlich „aktiv“ und nicht nur mit dem Kopf) mitarbeiten und sich selbst einbringen sowie für diese Arbeit durch entsprechende Kleidung und „Arbeitsgerät“ (Isomatte) gerüstet sind.
Unterrichtsmaterialien (Skelett, Spiegel..) wird bereitgestellt.
Wegen der räumlichen und übungsbedingten Gegebenheiten müssen die Kurse auf je max. 15 Teilnehmerinnen beschränkt werden.