07.052

Thomas Hanke

BA --
Magister (a) Gebärdensprachlinguistik + Kulturwiss./ Seminar II
Dipl. (f) Gebärdensprachlinguistik/ Seminar II

Gebärdensprachphonologie (Fachrichtung Gebärdensprachlinguistik)

2 std.
Ort Binderstraße 34, Raum 2
Zeit Mo 14-16

Zum Seminarthema:
Im Zeitraum von 1985-2000 entwickelte sich das Gebiet Gebärdensprachphonologie in den USA und darüber hinaus zu einem der Schwerpunkte gebärdensprachlinguistischen Interesses. Einer der Meilensteine dieser Phase war das Prosodische Modell von Brentari. Nach 2000 ging die Zahl der Publikationen in diesem Bereich deutlich zurück. Warum? Beantwortet das Prosodische Modell alle Fragen, oder ist die Gebärden-sprachphonologie mit Liddells Ansatz, Gebärden als aus morphophonologischen Elementen und Gestik kombiniert zu betrachten, plötzlich irrelevant? Im Seminar soll anhand des Prosodischen Modells der Frage nachgegangen werden, wo ein traditioneller Ansatz anwendbar ist und wo er an seine Grenzen stößt.

Teilnahmevoraussetzung:
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist der Nachweis der Zwischenprüfung bzw. des Vordiploms.

Für die erfolgreiche Teilnahme (Scheinvergabe) ist eine aktive Teilnahme im Plenum sowie die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit erforderlich.

Vorbereitende Literatur:
Brentari, Diane (1999): A prosodic model of sign language phonology. (Language, speech, and communication) Cambridge MA : MIT Pr. Liddell, Scott (2000): Indicating verbs and pronouns: Pointing away from agreement. In Harlan Lane and Karen Emmorey (eds.), The Signs of Language Revisited: An Anthology to Honor Ursula Bellugi and Edward Klima. Mahwah NJ: Lawrence Erl-baum, 303-320.