07.097MA (c) Sprachpraxis / Sprachlehrveranstaltung II
Dipl.(a) Sprachpraxis / Sprachlehrveranstaltung II
Simon Kollien
Gebärdentechnik II: Gebärden im Theater
Seminarinhalt:
Dieses Seminar steht im Verbund mit dem Seminar II (07.084) "Theaterprojekt: Gebärdensprachtheater" unter der Leitung von Tomas Vollhaber und baut darauf auf.
Hier wird angestrebt anhand schriftlichen Vorlagen oder eigenen Kreationen ganze gebärdensprachliche Texte zu erarbeiten. Es werden dazu Materialien aus dem vorangegangenen Verbundseminar mit Vollhaber verwendet. Dabei wird nicht ausschliesslich auf die grammatische Korrektheit der DGS-Produktionen geachtet. Vielmehr ist es das Ziel Texte für eine mögliche öffentliche Vorführung auf einer Bühne zu entwickeln. Dabei liegt der Wert auf kreative und ästhetische Aspekte in den DGS-Texten, deren poetisches und künstlerisches Potential freigesetzt werden sollten.
Bei der Umsetzung werden sowohl theatralische Mittel des DGS-Ausdrucks auf der Bühne erprobt als auch mit immanenten Textstrukturen und bei der poetisch-ästhetischen Gestaltung experimentiert.
Das Seminar hat es auch zum Ziel, dem Teilnehmer neue Erfahrungen und Experimentiermöglichkeiten mit der DGS zu ermöglichen, die in den klassischen DGS-Sprachlehrveranstaltungen kaum vermittelt werden können. Dabei wird erhofft, dass diese Erfahrungen im Endeffekt zur persönlichen Verbesserung in den Bereichen des DGS-Ausdrucks wie Textgestaltung, Rollenspiel, Rhetorik etc. beitragen können.
Teilnahmevoraussetzung:
Grundvoraussetzungen: Kompetenzen auf DGS 4-Niveau, Teilnahme an Gebärdentechnik I,
Es handelt sich bei dieser Sprachlehrveranstaltung um ein eigenständiges Seminar, wo prinzipiell jeder teilnehmen könnte, der die o.g. Grundvoraussetzungen mitbringt.
Es wird jedoch empfohlen zusätzlich vorher am Seminar II (07.084) Theaterprojekt: Gebärdensprachtheater unter der Leitung von Tomas Vollhaber teilzunehmen, um hier besser einsteigen zu können.
Wer trotzdem an der Teilnahme interessiert ist, ohne im Verbundseminar dabei zu sein, der soll sich mit mir in Verbindung (Sprechstunde, E-Mail) setzen und im persönlichen Gespräch wird geklärt, ob es möglich ist. Dabei sind Erfahrungen mit zeitgenössischen Theaterkonzepten und ein Einfühlungsvermögen in ästhetische Formen des Gebärdens von Vorteil.
Scheinanforderungen sind: (a) regelmäßige Teilnahme und intensive Mitarbeit, (b) Erarbeiteten Text auf Video abgeben.