• 07.069
    Simone Flessa

    Vorübungen zum Dolmetschen für KlientInnen mit besonderen sprachlichen Bedürfnissen

    Ro45 Raum 03
    2Std., vgl. Aushang


    Zum Seminarthema:
    Es gibt eine Reihe von Gehörlosen, die aufgrund ihrer persönlichen Lebensgeschichte keinen oder nur wenig Kontakt zu anderen Gehörlosen hatten. Sie verfügen in der Regel nicht über Gebärdensprachkenntnisse im üblichen Sinne, sondern haben sich oft ein eigenes, z.T. familieninternes Kommunikationsmittel geschaffen. Oft erinnert dieses auch rein optisch an Gebärdensprache, ist aber keine. Diese Menschen sind mit DGS, LBG oder anderen standardisierten Kommunikationssystemen nicht zu erreichen, sodaß Ausweichmöglichkeiten geschaffen werden müssen. Ein zusätzliches Problem ergibt sich daraus, daß diese Menschen oft keine Schule besucht haben und auch ihre Eltern nur unzureichende Mittel zur Verfügung hatten um angemessen kommunizieren zu können. Sie haben sich also ihre "eigene Welt" geschaffenn, deren Konzepte erheblich von den allgemein gängigen abweichen können.
    Ziel des Seminars ist es, gemeinsam Möglichkeiten zu erarbeiten, sich auf eine solche Kommunikation einzustellen und Strategien zu entwickeln, mit denen ich diese Konzepte (z.B. Zeitvorstellung) erkennen, mir selbst erklären und in meine Übersetzung einfließen lassen kann.

    Ablauf:

    Teilnahmevoraussetzung oder -beschränkung:

    Grundkenntnisse in nonverbaler Kommunikation sind hilfreich.

    Scheinvergabe:


    Evtl. Empfehlung von vorbereitender Lektüre:

    keine