MA
Dipl. (g) Sachwissen und Terminologie / Translatorische Übung
II
Simone Scholl
Die Grenze zwischen beidem ist zugegebenermaßen recht diffus,
es läßt sich ihr aber gut näherkommen durch eine Beschäftigung
mit den Extremen. Neben übersetzungsrelevanten Aspekten wollen wir
uns in diesem Seminar hauptsächlich mit der Umsetzung, also der eigenen
Performance musikalischer Darbietungen (in Abwesenheit der SängerInnen)
widmen, wie sie u.a. in Skandinavien bereits populär ist. Dies ist
keine Wertung der beiden Möglichkeiten, sondern ein Angebot, hier
einmal etwas zu probieren, das man ansonsten wohl kaum versuchen würde.
Wer weiß, vielleicht entdecken wir ja noch verborgene Talente!
Als Seminaraufgabe soll jede/r Studierende sich mit einem Lied, Popsong,
Chanson..... auseinandersetzen und sich eine eigene Möglichkeit der
gebärdensprachlichen Umsetzung als eigener Performance (evt. mit passenden
Requisiten) erarbeiten, um sich so einer klaren Abgrenzung zur Übersetzung
bewußt zu werden (und natürlich um kreativ zu sein und Spaß
zu haben...)
Abhängig vom Mut aller Beteiligten können wir überlegen, ob wir die Ergebnisse in irgeneiner Form präsentieren.
Teilnahmebedingung:
Dieses Seminar ist geeignet für Studierende des Hauptstudiums,
die mindestens ein erfolgreiches Seminar "Simultandolmetschen" nachweisen
können.
Teilnahmebegrenzung:
Es werden nicht mehr als 14 Studierende zugelassen, Bitte tragt euch
in die entsprechende Liste bei M. Zimmermann ein.
Scheinerwerb:
Dokumentation der Umsetzung einer musikalischen Darbietung in DGS
Zur Vorbereitung:
Überlegt schon einmal grob, mit welchem Lied, Popsong, etc. ihr
euch gerne beschäftigen würdet. Es können auch zunächst
einmal mehrere in die engere Auswahl gezogen werden. Es können gern
auch fremdsprachliche Texte sein, bedenkt aber, daß dann die gebärdensprachliche
Umsetzung mehr Zeit und Überlegung beansprucht. Wichtig ist, daß
man aus dem Stück "etwas machen" kann, also schaut gern auch einmal
über den Tellerrand der von euch momentan bevorzugten Musikrichtung
hinaus!