07.103

MA
Dipl. (d) Dolmetschtechniken / Seminar II / Übung

Dina Tabbert
 

Simultandolmetschen für Fortgeschrittene: Übersetzung in Gebärdensprache, gehobener Anspruch an die Profession


Institut für Deutsche Gebärdensprache (vgl. Aushang)
2std. Blockseminar., (vgl. Aushang)


Das Seminar soll den Studierenden die Möglichkeit geben, sich mit der DGS in bezug auf ein Sprachgefühl auseinanderzusetzen.

"Das über allen anderen Erwägungen stehende Ziel, das er (der Dolmetschende T.Z.) verfolgt besteht darin, den Zuhörer durch seine Redekunst zu "bewegen", ihn durch den Zauber seiner Worte zu rühren, mit der in der lebendigen Rede so wichtigen magischen Wirkung der Klangfülle zu spielen", (Seleskovitch, 1988). Dies wird jedoch kein Theorieseminar, denn für einen Gebärdensprachdolmetscher bedeutet dies, daß es dem Dolmetscher gelingen muß, den Gehörlosen in seiner Sprache zu fesseln une eine adäquate Übersetzung zu liefern. Innerhalb des Dolmetschprozesses ist der Dolmetscher darum bemüht auch Stilnuancen getreu der Situation wiederzugeben.Wie sieht aber "Rhetorik" also eine stigerechte Übersetzung in der DGS aus? Warum und vor allem wie schaffen es Dolmetscher, den Gehörlosen durch lebendiges Gebärden zu "bewegen"? Mit dieser Frage geht auch das Sprachgefühl einher, welches für Dolmetschende unabdingbar ist. Wie schafft man es "so wie die Gehörlosen" zu gebärden innerhalb einer Übersetzung? Welche mimischen, gestischen nd körperlichen Mittel kann man einsetzen?

Teilnahmevoraussetzung o. -beschränkung:
Das Seminar richtet sich an Studierende im Hauptstudium. Da das Seminar ein Sprachpraktisches ist, ist eine Anmeldung bei Frau Zimmermann, Ro 45, Raum 105 entscheidend für die Teilnahme, derzeitige Verfügbarkeit 15 Plätze. Bitte tragen Sie sich verbindlich in die TN-Liste des Seminars ein.

Scheinvergabe:
Neben einer regelmäßigen Teilnahme ist die Teilnahme an einem Abschlußtest (Bewertung mindestens ausreichend) erforderlich.