Presse

Ein Wörterbuch für Gebärdensprache

"In den meisten Sprachen ist es selbstverständlich: Wer wissen möchte, was ein Wort bedeutet und wie es verwendet wird, schaut ins Wörterbuch. Bei Gebärdensprachen ging das bislang nur eingeschränkt. Ein vom BMBF gefördertes Projekt soll das ändern."

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Bundesministerium für Bildung und Forschung, 19.01.2020

Ein elektronischer Duden für Gehörlose

"80.000 Gehörlose leben in Deutschland. Unterhaltungen führen viele mit Gebärden. An der Universität Hamburg entsteht nun die bisher größte Dokumentation der Deutschen Gebärdensprache" 

Hier geht es zu dem Bericht.

 

Die WELT, 24.12.2019

Das DGS-Korpus Projekt (Das Vermächtnis der Gebärdensprache)

"[Das] Team [von Susanne Genc] war (und ist) dem aktuellen Stand & Vermächtnis der Deutschen Gebärdensprache (DGS) auf der Spur. Die Fährte führte sie ins Institut für Deutsche Gebärdensprache & Kommunikation Gehörloser in Hamburg, wo 2009 (auf Initiative von Prof. Siegmund Prillwitz & Konsorten) der taube Prof. Dr. Christian Rathmann das DGS-Korpus Forschungsprojekt ins Leben ̶g̶̶e̶̶r̶̶u̶̶f̶̶e̶̶n̶ gebärdet hat. Das Wort KORPUS bedeutet immer: "Eine Sammlung von (repräsentativen) Gebärden, Texten oder sprachlichen Äußerungen zum Zwecke wissenschaftlicher Untersuchungen." Das ist also genau das was die Leute dort tun. Anschauen!"

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Beitrag von Susanne Genc deafmedia.de, 19.01.2016

Prof. Haartolles Wortgestöber

"Mit Computern und 3-D-Kameras kartieren Hamburger Forscher ein kaum ergründetes Territorium: die deutsche Gebärdensprache. Bayern machen andere Gebärden als Berliner, Junge andere als Alte. Das weltweit einmalige Wörterbuch soll sich interaktiv mit Gesten durchsuchen lassen."

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Der Spiegel, 22. August 2011

 

Ein Wörterbuch der Handbewegungen

"In Hamburg ist das größte wissenschaftliche Projekt für die Gebärdensprache angelaufen.
Über 300 Gehörlose sollen gefilmt werden, um aus etwa 400 Stunden Videomaterial rund 2,3 Millionen Einzelgebärden zu verarbeiten."

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Welt Online, 13. August 2009

Körper im Konjunktiv

"Das Projekt, das seit Anfang des Jahres läuft, ist auf 15 Jahre angelegt. Aus verschiedenen Richtungen filmen dabei fünf Kameras gehörlose Gesprächspaare bei ihrer lautlosen Unterhaltung. Das etwa 400 Stunden lange Videomaterial wird anschließend mit Hilfe einer eigens entwickelten Datenbank verarbeitet und analysiert. Ein Fest für Linguisten: Sie können auf diese Weise erstmals Strukturen der Grammatik erforschen oder den Sprachgebrauch statistisch auswerten."


Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 11. Mai 2009

Ein Hochdeutsch-Wörterbuch für Gebärden

"…arbeiten Wissenschaftler um den Hamburger Professor Christian Rathmann im Auftrag der Hamburger Akademie der Wissenschaften und unterstützt von Bund und Ländern an einem Grundlagenwerk über die Gebärdensprache. Sein Ziel ist, gerade die unterschiedlichen Dialekte in den Blick zu nehmen und die Unterschiede zu dokumentieren. "Unser Wörterbuch ist in Umfang und Methodik das erste dieser Art", sagt Annette Wiesheu von der Hamburger Akademie. "Sein Ausgangspunkt ist nicht die deutsche Lautsprache, sondern die Gebärdensprache, wie sie wirklich verwendet wird." 15 Jahre sind dafür veranschlagt; der Startschuss ist Anfang des Jahres gefallen."

 

Stuttgarter Zeitung, 21. März 2009

Hochdeutsch für Gehörlose

"Aber der Gemeinschaft der Gebärdensprachler fehlt ein umfassendes Wörterbuch, das nicht vom deutschen Wort ausgeht, sondern von den tatsächlich benutzten Gebärden... Ein einheitliches Nachschlagewerk, eingesetzt im Gebärdensprachunterricht, hat einen standardisierenden Effekt. Und so verbessert so, durch ein besseres Verständnis von Nord bis Süd, die noch immer eingeschränkten Chancen Nichthörender in Bildung und Beruf. Diese lexikalische Lücke will die Hamburger Akademie der Wissenschaften... schließen."

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Süddeutsche Zeitung, 14. Januar 2009

Elektronisches Wörterbuch für Gebärden

"Insgesamt werden mindestens 10 Millionen Euro zur Verfügung stehen, da die Uni dem Institut für Gebärdensprache noch Personal- und Sachmittel stellt, sagte Akademie-Präsident Prof. Heimo Reinitzer gestern bei der Vorstellung der Pläne. Es sei das größte geisteswissen-schaftliche Projekt, das je in Hamburg an Land gezogen worden ist."

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Hamburger Abendblatt, 29. Oktober 2008